Ostern trifft American Diner

Ostern ist für viele der erste richtige Brunch-Moment des Jahres: Familie, Freund:innen, lange Tafel, viel Kaffee und „nur noch ein kleines Häppchen“. Klassisch landen dann oft Hefezopf, Rührei und vielleicht ein paar süße Pancakes auf dem Tisch.

Aber warum nicht einmal American Diner Flair in den Osterbrunch bringen?

Diese „Savory Easter Diner Benedict Cupcakes“ verbinden das Beste aus zwei Welten:

Herzhafte Cupcakes als Basis, darauf Rucola und frische Kresse, Bacon Streifen, ein weiches pochiertes Ei (beim mir Speigelei – mag ich lieber) und viel cremige Hollandaise. Optisch ein echter Hingucker – geschmacklich irgendwo zwischen New York Brunch und 50s Diner, nur eben im Ostergewand.

Perfekt für alle, die:

  • Eggs Benedict lieben
  • beim Osterbrunch etwas Servier-Show wollen
  • und ein Rezept suchen, das am Tisch Eindruck macht.

Die Story hinter dem Rezept

Die Idee entstand aus einem einfachen Gedanken:

Wenn Pancakes zum Brunch funktionieren und Cupcakes als Dessert – warum nicht einen herzhaften Cupcake bauen, der gleich die Hauptrolle spielt?

Statt eines langweiligen Brötchens dienen hier Cupcakes aus einem Roggen-/Hefeteig mit Käse und Kräutern als Basis. Sie sehen vertraut aus, schmecken aber wie ein kleines, warmes Käsebrot. Obendrauf: alles, was Eggs Benedict so großartig macht – pochiertes Ei (oder Spiegelei), Hollandaise, etwas salty-crispy durch Bacon und etwas Frisches – bei mir Rucola und frische Kresse.

Portionen: ca. 6 -8 Cupcakes

Zeit: ca. 1,5–2 Stunden (inkl. Gehzeit)

Komponenten:

  • Herzhafte Cupcakes
  • Pochierte Eier oder Spiegeleier (ist auch sehr lecker wegen des Röstaromas)
  • Schnelle Hollandaise
  • Toppings: Rucola, frische Kresse, knuspriger Bacon

Herzhafte Cupcakes

Zutaten (für etwa 6-8 Stück)

  • 250 g Roggenmehl
  • 7 g Trockenhefe (oder ½ Würfel frische Hefe)
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Salz
  • ½ TL Kümmel (optional)
  • ½ TL Paprikapulver, edelsüß
  • 40 g geriebener Cheddar oder Bergkäse
  • 1 EL fein gehackte Kräuter (Schnittlauch, Petersilie oder Thymian)
  • 150 ml lauwarme Milch
  • 1 Ei (Größe M)
  • 40 g weiche Butter
  • Zum Backen:

neutrales Öl (z. B. Sonnenblumenöl) für das Cupcake Blech

Zubereitung

  1. Hefeteig ansetzen
    • Milch leicht erwärmen (handwarm, nicht heiß).
    • Hefe und Zucker einrühren, 5–10 Minuten stehen lassen, bis es leicht schäumt.
  2. Teig kneten
    • Mehl, Salz, Kümmel (optional), Paprikapulver, geriebenen Käse und Kräuter in einer Schüssel mischen.
    • Hefemilch, Ei und weiche Butter dazugeben.
    • 8–10 Minuten mit der Maschine oder per Hand zu einem glatten, elastischen Teig kneten.
    • Falls zu klebrig, 1–2 EL Mehl ergänzen (Teig soll weich, aber formbar sein).
  3. Gehzeit

Schüssel abdecken und den Teig an einem warmen Ort 45–60 Minuten gehen lassen, bis er sich etwa verdoppelt hat.

Kleine Teigkugeln formen und in die Mulden des Cupcake Bleches legen, noch einmal 30 Minuten abgedeckt gehen lassen.

Pochierte Eier

Zutaten

  • 6-8 sehr frische Eier
  • 1–2 EL Weißweinessig
  • Salz

Zubereitung

  1. Großen Topf mit Wasser füllen, auf knapp unter Siedepunkt erhitzen (es sollen nur kleine Bläschen aufsteigen, nicht sprudeln).
  2. 1–2 EL Essig und etwas Salz ins Wasser geben.
  3. Jedes Ei einzeln in eine Tasse aufschlagen.
  4. Mit einem Löffel im Wasser einen leichten Strudel erzeugen, Ei vorsichtig in die Mitte gleiten lassen.
  5. 3–4 Minuten pochieren (für weichen Kern), mit Schaumkelle herausnehmen, auf Küchenpapier kurz abtropfen lassen.
  6. Warm halten (z. B. auf einem leicht warmen Teller, locker abgedeckt).

Oder alternativ Spiegeleier braten, mag ich persönlich lieber als pochierte Eier.

Schnelle Hollandaise

Zutaten

  • 2 Eigelb
  • 120 g Butter
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 TL Weißwein
  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer
  • Optional: 1 Prise Cayennepfeffer oder Chili
  1. Butter in einem kleinen Topf schmelzen, leicht abkühlen lassen.
  2. In einer Metallschüssel Eigelb, Zitronensaft und Weißwein verrühren.
  3. Schüssel über ein sanft köchelndes Wasserbad hängen (Schüssel darf Wasser nicht berühren), unter ständigem Rühren aufschlagen, bis die Masse leicht andickt.
  4. Unter Rühren die flüssige Butter in einem dünnen Strahl einarbeiten, bis eine dickliche Sauce entsteht.
  5. Mit Salz, Pfeffer und Cayenne abschmecken, warmhalten (nicht über 60 °C, sonst gerinnt die Hollandaise).

Toppings & Komponenten

Zutaten

  • Rucola
  • Frische Kresse
  • Nach Gusto: dünn geschnittener, knusprig gebratener Bacon
  • Etwas Olivenöl oder Butter
  • Salz, Pfeffer

Knusprigen Bacon dazu geben.

Türmchen bauen:

Untere Cupcake Hälfte auf einen Teller setzen.

Etwas Hollandaise darauf verteilen.

Mit Rucola und Kresse belegen.

Knusprigen Bacon dazu geben.

Ein pochiertes Ei oder Spiegelei obenauf setzen.

Mit reichlich Hollandaise überziehen.

Obere Cupcake Hälfte vorsichtig und schräg darauf setzen um das Ei nicht zu verletzen.

Die faszinierende Geschichte des Reuben Sandwiches – ein Diner-Klassiker zwischen Omaha und New York. Herkunft, Legenden & echte amerikanische Food Kultur.

Das Reuben Sandwich ist eines dieser ikonischen Gerichte, die schmecken, als wären sie schon immer Teil der amerikanischen Esskultur gewesen. Doch seine Herkunft ist – wie bei so vielen Klassikern – bis heute ein Streitfall zwischen zwei Städten, zwei Legenden und zwei sehr unterschiedlichen Welten.

Eine der bekanntesten Geschichten führt in die 1920er‑Jahre nach Omaha, Nebraska. Dort soll der litauisch‑jüdische Lebensmittelhändler Reuben Kulakofsky bei einer nächtlichen Pokerrunde im Blackstone Hotel eine Sandwich-Kombination vorgeschlagen haben, die bald zum Hit wurde: zartes Pastrami oder Corned Beef, warm geschichtetes Sauerkraut, schmelzender Schweizer Käse und ein cremiges Dressing zwischen knusprigem Rye Bread. Die Hotelküche nahm das Rezept auf die Karte – der Rest ist kulinarische Geschichte.

Doch New York wäre nicht New York, wenn es nicht ebenfalls Anspruch auf diese köstliche Erfindung erheben würde. In der zweiten Version stammt das Sandwich aus Reuben’s Delikatessen in Manhattan, wo Inhaber Arnold Reuben schon Anfang des 20. Jahrhunderts wegen seiner üppigen Kreationen bekannt war. Viele Foodhistoriker glauben, dass er als Erster ein Sandwich servierte, dass dem heutigen Reuben Sandwich ähnelte – und der Name würde jedenfalls perfekt passen.

Welche Version stimmt also? Ganz genau weiß es niemand. Aber vielleicht macht gerade das den Charme dieses Klassikers aus: zwei rivalisierende Ursprünge, zwei Städte mit völlig unterschiedlichem Vibe – und ein Sandwich, das längst zur Ikone der wunderbaren amerikanischen Diner Kultur geworden ist. Ob im Diner, im Foodtruck oder in der modernen Küche: Das Reuben bleibt ein Stück kulinarische Zeitreise, das man bei jedem Bissen schmeckt.

Ich hoffe, das amerikanische Volk verzeiht mir, dass ich ein klein wenig am klassischen Reuben Sandwich herum gebastelt habe. Vergebt mir, ich kann nicht anders. Aber das Rezept ist mir nur kleinen Twists fantastisch geworden.

Meine Version des wunderbaren Reuben Klassikers findet ihr unten zum ausprobieren.

Zutaten (für 2 Sandwiches)

Für das Sandwich

  • 4 Scheiben Roggenbrot (ich nehme gerne Kümmelbrot, ein toller Twist für alle die Kümmel so lieben wie ich.)
  • 280–300 g Pastrami, dünn geschnitten
  • 4 Scheiben Appenzeller Käse
  • 2-4 Scheiben Gruyère (hängt vom persönlichen Geschmack ab)
  • 200 g ‚Ruby Red‘ Kraut (Rezept siehe unten)
  • 3–4 EL Diner-Style Russian Dressing (Rezept siehe unten)
  • 2 EL Butter zum Anrösten der Brotscheiben

Ruby Red Kraut

  • 150 g Rotkraut
  •  EL- Rote Beete aus dem Glas
  • 1 EL Rote-Bete-Saft
  • ½ rote Zwiebel in schmale Ringe geschnitten
  • 1-2 TL Kapern
  • ½ TL brauner Zucker
  • ½ TL Apfelessig
  • 1 TL Senfkörner

Russian Dressing – „Diner Thick Cut“

  • 3 EL Mayonnaise
  • 1 EL Ketchup
  • 1 EL Dijon-Senf
  • 1-2 TL fein gehackte Cornichons
  • ½ TL Paprika edelsüß
  • 1 Prise Chili

Zubereitung

Ruby Red Kraut

  1. Das frische Rotkraut dünn reiben oder schneiden.
  2. Das Rotkraut in einer Schüssel mit den Händen durchkneten, so dass es etwas geschmeidiger wird.
  3. Alle anderen Zutaten zufügen und vermischen.
  4. 15–20 Minuten ziehen lassen.
  5. Überschüssige Flüssigkeit leicht ausdrücken.

Russian Dressing

Alle Zutaten vermengen und kaltstellen.

 Brot toasten

  • Marble Rye mit Butter bestreichen.
  • In der Pfanne leicht anrösten.

Sandwich schichten

Von unten nach oben:

  1. 1 Scheibe getoastetes Roggenbrot
  2. Eine dünne Schicht Russian Dressing
  3. Den Appenzeller aufschichten
  4. Ruby Red Kraut (gut abgetropft) verteilen
  5. Viele Pastrami Scheiben aufschichten
  6. Gruyère auschichten
  7. Noch eine Schicht Russian Dressing
  8. Mit der nächsten Brotscheibe abschließen

Das Sandwich kurz bei hoher Temperatur (stark vom Backofen abhängig) erhitzen, so dass der Käse leicht schmilzt und die Pastrami leicht erwärmt wird.

About: St. David´s Day & Wales

  • Am St. David’s Day, dem 1. März, feiern Wales und seine Traditionen — Daffodils, Lauch, Musik und walisische Gemeinschaft. St. David´s Day ohne Welsh Cakes auf dem 5′ o clock tea table – undenkbar!
  • Ich nutze diesen besonderen Tag, um meine fotografische Entwicklung zu dokumentieren: ein direkter Vergleich meiner Welsh Cakes Fotos vom 1.3.2025 und vom 1.3.2026.
  • Als Food‑Fotografin zeige ich, wie sich Stil, Lichtführung und Textur innerhalb eines Jahres verfeinern können.
  • Warum Welsh Cakes und St. David? Welsh Cakes sind ein schlichtes, aber charaktervolles Motiv: goldbraun, mit Rosinen durchzogen und an den Rändern leicht karamellisiert.
  • Der St. David’s Day liefert den kulturellen Rahmen — ein Tag, an dem Tradition, Heimatgefühl und einfache Freuden gefeiert werden.
  • Diese Verbindung zwischen Kultur und Kulinarik macht die Welsh Cakes zum idealen Sujet, um fotografisches Wachstum sichtbar zu machen.

St. David steht für Bescheidenheit, Gemeinschaft und Respekt vor dem Einfachen — Werte, die auch meine Herangehensweise an die Food‑Fotografie prägen. Die Traditionen des Tages — Narzissen, Schulaufführungen, Festlichkeiten — unterstreichen, wie kleine, vertraute Dinge (wie Welsh Cakes) großes fotografisches Potenzial besitzen.

Der 1. März 2025 — Lernphase und Neugier

Sechs Monate, nachdem ich meine Kamera zum ersten Mal in der Hand gehalten habe, entstanden diese Fotos für den 1.3.2025. Die Aufnahmen strahlen Wärme und Authentizität aus, offenbaren aber gleichzeitig typische Anfänger-Merkmale: gleichmäßige Beleuchtung, eher zurückhaltende Schatten und eine flachere Darstellung der Texturen. Technisch experimentell, emotional echt — die Bilder zeigen meine Anfangsphase in der Food Photography.

Der 1. März 2026 — mehr Tiefe, mehr Food Glam

Ein Jahr nach dem ersten Versuch sind die Welsh Cakes neu inszeniert. Die Fotos vom 1.3.2026 zeichnen sich durch stärkere Textur, präziseres Licht-Schattenspiel und meinen über ein Jahr intensiv verfeinerten Food Glam Stil aus. Richtungslicht, kontrollierte Reflektionen, reduzierte Schärfentiefe und gezielte Nachbearbeitung heben Krümel, Ränder und Rosinen hervor und lassen das Food erstrahlen. Das Ergebnis: Bilder, die wirken, schmeckbar erscheinen und professionell inszeniert sind.

Technische Entwicklung unter Benutzung eines Studio Blitzes:

  • Licht: Wechsel von flächigem Licht zu gerichteter Beleuchtung für Modellierung.
  • Textur: Mehr Struktur durch härteres Seitenlicht und selektive Schärfe.
  • Komposition: Stärkere Fokuspunkte und negative Space.
  • Nachbearbeitung: Farbkorrektur und Kontrastoptimierung ohne Übersättigung.

Persönliche Einblicke & Rezepte

Meine Freundin Charlotte hatte schlussendlich erbarmen und verriet mir ihr Welsh Cake Rezept. Im Dezember 2024 war sie zu Besuch hier und wir teilten unsere Leidenschaft für Eishockey und besuchten ein Spiel der Mannheimer Adler – und sie brachte mir ein Shirt der Cardiff Devils mit. Das musste natürlich beim Shooting 2025 wie 2026 an den Start gehen.

Das traditionelle Gebäck, Charl & St, David haben mich zum Experimentieren und einem Shooting rund um die Welsh Cakes und St. Davids Day inspiriert. Natürlich teile ich am Fuße dieses Beitrags gerne Charls Rezept zu den Original Welsh Cookies und meine Abwandlung, in der ich Rosinen mit Cranberries ersetzt habe und zu den Gewürzen Kakaopulver hinzugefügt habe. Viel Freude beim Nachbacken und Genießen dieser ungewöhnlichen Kekse, die zugleich leicht mürb und dennoch buttrig und zartschmelzend sind. Himmlisch! 😊 PS: Unbedingt frisch verzehren, dann schmecken sie am besten.

Welsh Cookies: Charl´s Original

Zutaten für 10-12 Stück | Vorbereitungszeit 10 Minuten | Backzeit 4-5 Minuten pro Cake

  • 225 g selbsttreibendes Weizenmehl (oder 220 g Weizenmehl und 3.5 TL Backpulver)
  • 57 g Streuzucker
  • ½ TL Zimt
  • 115 g Butter
  • 80g Sultaninen
  • 1 oder 2 Eier leicht aufgeschlagen
  • 1 Prise Salz, Ingwer, Muskat
  • Butter und Rapsöl

Zubereitung

Das Mehl (und eventuell Backpulver) in eine Schüssel sieben, Butter dazugeben und leicht kneten. Zucker, 1 Prise Salz, Zimt, Ingwer und Muskat zugeben. Rosinen beigeben und alles verrühren.

1 Ei aufschlagen und zugeben und verrühren. Wenn der Teig zu trocken ist, ein weiteres Ei hinzufügen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa einen halben Zentimeter stark ausrollen.

Mit einem ca. 5 cm großen runden Ausstecher Kreise ausstechen und in einer gefetteten Pfanne bei mittlerer Hitze etwa 4 bis 5 Minuten pro Seite backen.

Die genaue Garzeit hängt ist schwer einzuschätzen und sehr individuell, je nach Pfanne. Bei einer zu kurzen Garzeit werden die Cakes in der Mitte nicht gar, bei einer zu langen Garzeit werden sie trocken. Am besten während des Backens leicht drücken. Die Welsh Cakes sollten leicht federn, sich aber nicht mehr feucht anfühlen. Dann sind sie perfekt. 😊

Nach dem Backen mit Zucker bestäuben und am besten direkt servieren bzw. Verspeisen.

My Individual

Zutaten für 10-12 Stück | Vorbereitungszeit 10 Minuten | Backzeit 4-5 Minuten pro Cake

  • 57 g Streuzucker
  • 225 g selbsttreibendes Weizenmehl (oder 220 g Weizenmehl und 3.5 TL Backpulver)
  • 1 TL Kakaopulver
  • 115 g Butter
  • 80g Cranberries
  • 1 oder 2 Eier leicht aufgeschlagen
  • 1 Prise Salz, Ingwer, Muskat
  • Butter und Rapsöl zum Ausbacken

Zubereitung

Das Mehl (und eventuell Backpulver) in eine Schüssel sieben, Butter dazugeben und leicht kneten. Zucker, Kakaopulver, 1 Prise Salz, Zimt, Ingwer und Muskat zugeben. Cranberries beigeben und alles verrühren.

1 Ei aufschlagen und zugeben und verrühren. Die Konsistenz muss gebunden sein. Wenn der Teig zu trocken ist, ein weiteres Ei hinzufügen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa einen halben Zentimeter stark ausrollen.

Mit einem ca. 5 cm großen runden Ausstecher Kreise ausstechen und in einer gefetteten Pfanne oder auf einem Backstein bei mittlerer Hitze etwa 4 bis 5 Minuten pro Seite backen.

Die genaue Garzeit hängt ist schwer einzuschätzen und sehr individuell, je nach Pfanne. Bei einer zu kurzen Garzeit werden die Cakes in der Mitte nicht gar, bei einer zu langen Garzeit werden sie trocken. Am besten während des Backens leicht drücken. Die Welsh Cakes sollten leicht federn, sich aber nicht mehr feucht anfühlen. Dann sind sie perfekt. 😊

Nach dem Backen mit Zucker bestäuben und am besten direkt servieren bzw. Verspeisen.

Was gibt es Neues in der Passion Food Corner?

Heute gibt es nochmal ein Ziegenkäse Rezept von der Bettine Rezept Challenge.

Ich habe mir eine Zubereitung mit Kürbis ausgedacht, da ich diese Kombination sehr liebe und bei mir häufig in Form einer Quiche auf den Tisch kommt. Aber, jetzt wollte ich doch etwas anders zaubern. Deshalb gibt es heute hier ein REzept für einen gefüllten Ofenkürbis mit einem cremigen Ziegenweichkäse Risotto und als Topping einen Haselnuß Crunch und Trauben für den süßen Twist. Dazu MUSS bei mir natürlich auch wieder frischer Rosmarin & Thymian.

SPOILER: Ebenfalls etwas aufwendig, aber lohnt sich!

Für 4 Personen

Kürbis & Füllung

  • 2 kleine Hokkaido-Kürbisse (je ca. 700–800 g)
    (pro Person eine halbe Kürbishälfte)
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe (optional)
  • 2–3 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 250 g Risotto Reis
  • Safran (optional)
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 300 ml Weißwein
  • Olivenöl
  • 120 g Bettine Ziegenweichkäse (in Stücke gezupft)
  • 30 g frisch geriebener Parmesan
  • 1 EL gehackter Thymian und Rosmarin
  • 1 Prise brauner Zucker

Haselnuss-Chili-Crunch

  • 60 g Haselnüsse, grob gehackt
  • 1 EL Kürbiskerne
  • 1 EL Semmelbrösel
  • 1/2 TL Chiliflocken (Menge nach Schärfewunsch anpassen)
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 kleine Prise Salz
  • 2 EL gehackter Thymian und Rosmarin

Topping & Deko

  • 80–100 g Bettine Ziegenweichkäse in Scheiben oder Stücken
  • 1 kleine Handvoll rote oder blaue Weintrauben, halbiert und entkernt
  • Frische Kräuter: Thymian und Rosmarin
  • Etwas Olivenöl zum Beträufeln
  • Frisch gemahlener Pfeffer

Zubereitung

1. Kürbis vorbereiten & vorbacken

  1. Ofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Hokkaido waschen, halbieren, Kerne mit einem Löffel herauskratzen.
  3. Die Kürbishälften innen mit Olivenöl einpinseln, salzen und pfeffern.
  4. Mit der Schnittfläche nach oben auf ein Blech setzen und ca. 30–35 Minuten backen, bis das Fleisch weich, aber noch formstabil ist. (Je nach Ofen: eventuell einmal einstechen zum Test.)

2. Haselnuss-Chili-Crunch

Während der Kürbis im Ofen ist:

  1. alle Crunch-Zutaten in einer kleinen Schüssel mischen.
  2. Alle Zutaten in einer Pfanne anrösten, bis sie goldbraun sind und die Mischung intensiv duftet.
  3. Danach abkühlen lassen.

3. Ziegenweichkäse-Risotto kochen

Während der Kürbis im Ofen ist:

  1. Zwiebeln und Knoblauch fein würfeln und im Olivenöl mit einer kleinen Brise braunem Zucker andünsten.
  2. Den Risottoreis hinzufügen und mit andünsten, bis er glasig ist.
  3. Mit Weißwein portionsweise ablöschen, dann nach und nach die Gemüsebrühe zufügen, bis der Risottoreis gar geköchelt ist.
  4. (optional) Safran hinzufügen.
  5. Topf vom Herd nehmen, den Parmesan, die Kräuter und 120 g Bettine Ziegenweichkäse einrühren, bis der Käse schmilzt und das Risotto schön cremig ist.
    Mit Salz und Pfeffer abschmecken (Vorsicht, Brühe und Käse sind schon salzig).

4. Kürbis füllen & überbacken

  1. Vorgebackene Kürbishälften aus dem Ofen holen.
  2. Das Risotto gleichmäßig in die Kürbishälften füllen, je nach Geschmack etwas anhäufen.
  3. Etwas braunen Zucker auf dem Kürbisrand verteilen.
  4. Weitere 80–100 g Bettine Ziegenweichkäse in Stücken oder Scheiben darauf verteilen.
  5. Haselnuss-Chili-Crunch darüber streuen.
  1. Noch einmal bei 200°C Ober-/Unterhitze ca. 10–15 Minuten backen bzw. gratinieren, bis der Käse leicht bräunt und der Rand des Kürbisses etwas karamellisiert ist. (Gratinier-Zeit hängt stark vom entsprechenden Ofen ab und kann daher abweichen.)

5. Anrichten: Trauben & Crunch

  1. Die gefüllten Kürbishälften aus dem Ofen nehmen.
  2. Halbierte Trauben darüber verteilen.
  3. Eventuell noch etwas Haselnuss-Chili-Crunch darüber streuen.
  4. Mit frischen Kräutern garnieren und mit etwas Olivenöl beträufeln.

    Viel Spaß beim Ausprobieren und Verkosten.

Was gibt es Neues in der Passion Food Corner?

Heute gibt es keinen klassischen Cheesecake, keine ‚langweiligen‘ Beeren im Glas.

Stattdessen gibt es eins meiner selbst entwickelten Lieblingsdesserts:
Gibt es seidig-cremige Ziegenfrischkäse-Mousse, lauwarme, im Ofen karamellisierte Pflaumen, dazu ein salzig-süßer Zitronen–Olivenöl-Crumble und frischer Rosmarin & Thymian.

SPOILER: Etwas aufwendig, aber lohnt sich!

Für 4 Personen

Mousse

  • 200 g Bettine Ziegenfrischkäse natur
  • 100 g Quark (20 %)
  • 60 g Puderzucker
  • Abrieb von 1 Bio-Zitrone
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 TL Vanillepaste oder Mark von 1/2 Vanilleschote
  • 200 ml Sahne, kalt
  • Sahnesteif
  • 1 TL Zimt

Zitronen–Olivenöl-Crumble

  • 60 g Dinkelmehl
  • 40 g gemahlene Walnüsse
  • 40 g brauner Zucker
  • ½ TL grobes Meersalz
  • Abrieb von 1/2 Bio-Zitrone
  • 40 ml hochwertiges Olivenöl
  • 1 TL frisch gehackter Rosmarin und Thymian (nach und nach dosieren je nach Intensitätswunsch)

Geröstete Aprikosen

  • 6–8 reife Pflaumen (zur Not aus dem Glas)
  • 3 EL brauner Zucker
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 kleiner Zweig Rosmarin & ein kleiner Zweig Thymian, in Stücke gezupft
  • 1 EL Butter

Deko

  • Kleine Rosmarinspitzen & Thymianzweige
  • Etwas Ahornsirup oder flüssiger Honig
  • Optional: ein paar gehackte Walnüsse

Zubereitung

  1. Ziegenfrischkäse-Mousse
  1. Bettine Ziegenfrischkäse, Quark, Puderzucker, Zitronenabrieb und Vanille in einer Schüssel glattrühren (Handrührer oder Schneebesen).
  2. Sahne in einem separaten Gefäß zusammen mit dem Sahnesteif steif schlagen (gibt der Mousse den Halt, wer sie weicher möchte, verzichtet auf das Sahnesteif).
  3. Geschlagene Sahne vorsichtig in zwei Etappen unter die Ziegenfrischkäse-Masse heben, bis eine luftige Mousse entsteht.
  4. In einen Spritzbeutel füllen (z.B. mit großer Lochtülle) und mindestens 5 Stunden kaltstellen, gern länger. (Tipp: ich bereite die Mousse gerne am Vortag vor.)

2. Crumble backen

  1. Ofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Mehl, Walnüsse, Zucker, Meersalz, die frisch gehackten Kräuter und Zitronenabrieb in einer Schüssel mischen.
  3. Olivenöl zugeben und mit den Fingern zu Streuseln reiben.
  4. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech streuen und ca. 10–15 Minuten (je nach Ofen) bei Ober/Unterhitze backen, bis die Streusel goldgelb sind.
    Vollständig auskühlen lassen – beim Auskühlen werden sie richtig knusprig.

3. Pflaumen rösten

  1. Pflaumen halbieren und entsteinen.
  2. In eine kleine ofenfeste Form legen, Schnittfläche nach oben.
  3. Mit dem braunen Zucker und Zitronensaft beträufeln, Butter in kleinen Flöckchen darauf geben.
  4. Rosmarin und Thymian darüber verteilen.
  5. Bei 230 °C Ober-/Unterhitze ca. 15–20 Minuten (je nach Ofen) rösten, bis die Pflaumen weich sind und leicht karamellisieren.
    Fürs Anrichten lauwarm halten.

4. Anrichten

Mein Favorit als kleiner Käsekuchen in Metallringen angerichtet:

Zunächst den Crumble etwas zerkleinern und dann als Boden in der Metallform etwas verdichten. Dann entweder den Ring entfernen und die Mousse aus dem Spritzbeutel auftragen oder direkt in den Metallring spritzen, das ergibt einen homogenen Abschluss mit dem Crumble, muss dann aber etwa 30 Minuten in den Froster, um den Ring gut entfernen zu können. Beides sieht sehr schön aus, es ist mehr eine Frage der Zeit.

Zuletzt nach Belieben die karamellisierten Pflaumen aufsetzen und mit etwas Honig oder Ahornsirup beträufeln. Dann nach Belieben mit Rosmarin und Thymian dekorieren. Auch ein paar gehackte Walnüsse können verteilt werden.

Einfacher ist es, alle Zutaten im Glas in der gleichen Reihenfolge wie oben anzurichten. So sieht es auch sehr schön aus.

Viel Spaß beim Ausprobieren und Verkosten.

Was mir am Wichtigsten ist, zuerst:

Der Día de Muertos, der Tag der Toten, ist keine mexikanische Version von Halloween. Obwohl die beiden Feiertage verwandt sind, unterscheiden sie sich in ihren Traditionen und ihrer Atmosphäre sehr voreinander. Halloween gilt traditionell als finstere Nacht des Schreckens und Unheils, während der Día de los Muertos sich über drei Tage in einer Explosion der Farben und lebensbejahenden Freude erstreckt. Natürlich ist das Thema der Tod, aber der Sinn und Zweck des Ganzen ist es, seine Liebe und seinen Respekt für verstorbene Familienmitglieder zu zeigen. In Dörfern und Städten in ganz Mexiko stellen Feiernde farbenfrohe Kostüme und Make-up zur Schau, veranstalten Festumzüge und Partys, singen, tanzen und bringen den geliebten Verstorbenen Gaben dar.

Der Día de Muertos entstand vor mehreren Tausend Jahren in den Kulturen der Azteken, Tolteken, der Nahua und anderen Völkern, die das Betrauern ihrer Toten als respektlos empfanden. Für diese prä-hispanischen Kulturen war der Tod eine natürliche Phase im langen Kontinuum des Lebens. Die Toten galten noch immer als Mitglieder der Gemeinschaft und wurden im Geiste und in Erinnerungen am Leben gehalten. Während des Día de Muertos kehrten sie sogar zeitweise auf die Erde zurück. Heutzutage sind die Feierlichkeiten zum Día de los Muertos eine Mischung aus prä-hispanischen, religiösen Riten und christlichen Festen. Das Prozedere beginnt am 31. Oktober und erstreckt sich dann über den 1. und 2. November – Allerheiligen und Allerseelen im katholischen Kalender –, was auch ungefähr der Zeit der herbstlichen Maisernte entspricht.

Pan de muerto: Essen für die Toten

Auf der Reise von der Geisterwelt ins Reich der Lebenden bekommt man einen ziemlichen Hunger. So zumindest glaubt man es in Mexiko traditionell. Einige Familien stellen die Lieblingsmahlzeit des Verstorbenen auf den Altar. Es gibt aber auch allgemein verbreitete Gaben:

Pan de muerto, das Brot der Toten, ist ein süßes Brot, das oft Anissamen enthält und mit Knochen und Schädeln aus Teig verziert ist. Die Knochen können in einem Kreis angeordnet sein, der den Kreislauf des Lebens repräsentiert. Kleine Teigtropfen symbolisieren Trauer.

Empfehlenswerte Quelle:

nationalgeographic.de/geschichte-und-kultur/2017/10/10-dinge-die-man-ueber-den-dia-de-muertos-wissen-sollte/

Eben dieses pan de muerto ist mein Heroe in diesem Food Photography Projekt. Ich habe hierzu mein eigenes, etwas abgewandeltes Rezept entwickelt. Das geschätzte mexikanische Volk verzeiht es mir hoffentlich.

Hier das Rezept zum Nachbacken:

(SPOILER – Die Basis ist der gute, alte Hefezopf. Ich bediene mich des leckeren Rezeptes meiner Freundin Maria. 😊)

Ingredients:

80ml Milch

100ml Sahne

42g frische Hefe

80g Zucker

5g Salz

2 Eier

60gr Butter

500gr Mehl

(ich nehme eine 50/50 Dinkelmehl/Buchweizenmehl Mischung – klassisch wäre Weizenmehl)

1 Eigelb zum bestreichen

Special ‚pan de muerto‘ Ingredients:

Orangenschalen Abrieb von 1 Bio-Orange

1 EL Anissamen

(ich mag Anis sehr gerne, wer den Geschmack etwas zurücknehmen möchte, benutzt nur 1 TL)

Bunte Streusel für die Deko

So wirds gemacht:

Milch und Sahne in einem Topf vorsichtig & lauwarm erhitzen und die frische Hefe darin auflösen.

Mehl, Zucker, Salz, Butter und die Eier in eine Schüssel geben.

Die Mischung aus Milch und Sahne mit der aufgelösten Hefe zufügen und alles gründlich zu einem glatten Teig verkneten.

Den Teig in der Schüssel und unter einem feuchten Geschirrhandtuch an einem warmen Ort mind. 30 Minuten – max. 60 Minuten ruhen lassen.

Den Teig noch einmal kurz durchkneten und daraus 3 – 4 kleine ‚Brote‘ formen und auf das mit Backpapier vorbereitete Backblech legen.

Wer möchte lässt etwas Teig übrig um ‚Tränen‘ zu formen um das ‚Brot‘ damit dekorieren.

Die Brote wieder mit einem feuchten Geschirrhandtuch abdecken & und erneut 30 Minuten ruhen lassen.

In der Zwischenzeit den Backofen auf 180°C (Umluft) vorheizen.

Die bunten Streusel (wenn gewünscht) aufstreuen ‚Brote‘ 20-30 Minuten backen.

Achtung: Die Streusel kann ich nur bei baldigem Verzehr empfehlen. Wenn die Brote erst später verzehrt werden, würde ich eher Mandelsplitter vorschlagen.

Ein Streuselkuchen wie früher: knusprige Streusel, zarter Boden, der Duft von Butter und Vanille im ganzen Haus – und ein Twist mit Buchweizenmehl. Dieses Familienrezept von i-Oma ist unkompliziert, gelingsicher und bleibt tagelang saftig. Ein Stück Kindheit, das heute wieder modern ist.

Klar, dass dieser Evergreen mich zu einem Food Fotografie Projekt inspiriert hat.

Warum dieser Kuchen immer wieder unsere Herzen wärmt?

Er ist ein Stück pure Erinnerung: Mit jedem Blech füllt sich unsere Küche mit diesem vertrauten Duft – Butter, Vanille, ein Hauch Zimt.

Es ist das, was bleibt: die Handgriffe, die weitergegeben werden, das Rezept, das nie aus der Mode kommt. Althergebrachte Rezepte sind nicht nur wieder im Kommen – sie waren nie weg. Sie warten in unseren Familien, in Notizbüchern, in den Geschichten am Tisch.

Es sind die einfachen Dinge, die bleiben: ein Blech Streuselkuchen auf der Fensterbank, dampfender Kaffee, Stimmen und Klappern in der Küche. I-Oma hat ihren Kuchen ganz ohne Schnickschnack gebacken – ehrlich, nussig, buttrig. Heute erleben traditionelle Rezepte ein Revival: echte Zutaten, einfache Techniken, viel Gefühl. Genau das steckt in diesem Streuselkuchen. Ich habe ihn mit (hoffentlich) ihrem Segen etwas umgewandelt und backe ihn mit Buchweizenmehl – so erhält der Kuchen eine feine Nussnote, eine schöne, goldbraune Krume und macht den Kuchen besonders aromatisch.

Kleiner Exkurs zum Thema ‚Vorzüge der Verwendung von Buchweizenmehl beim Backen‘

  • Geschmack: zart nussig, leicht malzig – perfekt zu Butterstreuseln und Vanille.
  • Textur: sorgt für eine lockere, leicht krümelige Krume – ideal für Mürbe- und Streuselteige.
  • Nährwert: von Natur aus glutenfrei, reich an Mineralstoffen und Ballaststoffen; sättigend.
  • Verträglichkeit: für glutenfreie Varianten geeignet, wenn alle Zutaten entsprechend gewählt werden.

Wer sich jetzt inspiriert fühlt, hier mein Vintage Rezept von i-Omas Klassiker:

Zutaten Teig:                                                            

200gr Butter (Zimmertemp.)                                   

200gr Zucker                                                            

2 Eier                                                                        

500gr Buchweizenmehl                                            

1 PG Backpulver                                                      

¼ l Milch oder Mandelmilch                                     

1 Prise Salz

1 TL Zimt

Zutaten Streusel:

350gr Buchweizenmehl

200gr Butter (Zimmertemp.)

200gr Zucker

1 TL Vanillezucker

1 TL Salz

1 EL Zimt

Den Kuchen kann man pur zubereiten oder mit jeglichem Obst, je nach Geschmack und Saison. 😊

Für den Kuchenteig, Butter und Zucker schaumig aufschlagen. Die Eier hinzufügen, weiter aufschlagen.

Backpulver und Mehl gemeinsam durchsieben und abwechselnd mit der Milch/Mandelmilch nach und nach zufügen und vermengen.

Zuletzt Zimt und Salz untermengen.

Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtem Backblech gleichmäßig verteilen.

(Eventuell mit dem vorbereiteten Obst belegen.)

Für die Streusel, Dinkelmehl, Zucker, Vanillezucker, Salz und Zimt mit der zimmerwarmen Butter verkneten. Ich finde immer, es geht am besten mit den Händen. Die homogene Streuselmaße mit den Fingern gleichmäßig auf den Kuchenteig bröseln.

Bei 200 – 220 Grad Ober/Unterhitze etwa 20 – 30 Minuten backen. Backzeit und Temperatur können je nach Backofen abweichen. Einfach ausprobieren und eigene Backzeiten notieren.

Ganz frisch schmeckt der Kuchen am Besten…und er ist fix gemacht. 😊

…oder wie geliebte Songs Inspiration bringen.

Ich erlebe immer wieder, dass es für viele Menschen sehr interessant ist, etwas über ‚Behind the Scenes‘ zu erfahren. Das teile ich immer gerne, weil ich manchmal selbst auf ein fertiges Set schaue, und denke:‘ Ach Du liebe Zeit, das schaut ja abenteuerlich aus.‘ Die wildesten Varianten fotografiere ich dann tatsächlich – einfach nur aus Spaß und zum Teilen.

Hier wird es nicht wild, aber vielleicht amüsant oder unterhaltsam, weil der Blogbeitrag irgendwie von einer meiner allerliebsten Bands inspiriert ist – den Stray Cats. 😊

Es ist zwar schon eine Weile her, dass die Herren von den Stray Cats in Good Old Germany waren, aber der betroffene Song ist natürlich ein Klassiker, der mich schon lange begleitet. Genau wie Netzstrümpfe, die für mich eine der vielen großartigen Importe aus den goldenen Fifties/Sixities sind. Die schauen einfach immer top aus.

AAAABER, natürlich geht’s hier um eine alternative Verwendung. Bei der Food Photography sind wir ja in so mancher Hinsicht zu enormer Kreativität angetrieben. Das gilt nicht nur für die Arrangements der vergleichsweise kleinen Foto-Sets, sondern auch für die Effekte, die wir mit allen möglichen Resourcen zaubern. Licht, Schatten, Reflektionen, GoBo´s – all diese Mittel bieten schon eine sehr breites Spektrum an Möglichkeiten, wenn man ausreichend Fantasie mitbringt, und lernt die vorhandenen Resourcen optimal einzusetzen. Dann gibt es natürlich auch eine Reihe von professionellen Supportern, wie Diffusoren, Softboxen, etc.

Ich weiß nicht, wie es anderen geht, aber ich muss manches Mal kreativ an einen Set Aufbau herangehen, weil ich vorher eine bestimmte Idee skizziert habe. Da kommt man mit dem herkömmlichen Equipment hier und da nicht weiter und so kommen jetzt die Fishnet Stockings ins Spiel. 😊

Bei einem Ingredients Shot hatte ich das Problem, dass die riesige Diffusorscheibe nicht wirklich das beste Mittel der Wahl war und so dachte ich über Alternativen nach. Keine Ahnung warum, aber dieser Song lief unterbewusst in meinem Kopf an: 

…Singing wab bop a doo dop fishnet stockings
Shoo wop a doo dop when she′s rockin′
Bop bop a doo dop there ain’t no stoppin′
Rockin‘ with my baby in her fishnet stockings…

Lyrics by Stray Cats

SPOILER: Das ist bei mir übrigens normaler Alltag. Im Hinterkopf laufen häufig Songs, Ideen, etc. ab, deshalb habe ich auch fast immer etwas zu schreiben am Start. Zahlt sich aus. 😉

Jedenfalls… beim Refrain angekommen, dachte ich: ‚Warum eigentlich nicht? Probiers!‘

Ich kramte verschiedene Nylons hervor und in der Tat brachte die Variante der Fishnet Stockings das beste Ergebnis. 😊

Auch wenn dieser Setaufbau lange nicht zu den wildesten gehört, fand ich ihn so amüsant, dass ich ihn fotografiert habe und hier mit Euch teilen möchte. 😊

Außerdem das Rezept, dass mich überhaupt erst zu diesem Shooting verleitet hat: Ein einfaches wie geniales Rezept meiner lieben Freundin Kirsten. 😊

Cara Kirstens ‚Pasta Tonno e Caperi‘

Ingredients:

 400 gr Pasta (nach Wahl)

1 Dose Thunfisch (in Wasser)

½ Glas kleine Kapern

Saft und etwas Abrieb von 1 Bergamotte (wenn nicht zur Verfügung: Saft und Abrieb von ½ Zitrone und Saft von ½ bis 1 Limette)

Salz, Pfeffer

Gutes Olivenöl

Parmesan (frisch gerieben)

Die Pasta in reichlich Salzwasser kochen.

Den abgetropften Thunfisch, Bergamotte Abrieb und die Kapern in eine Schüssel geben.

Kurz bevor die Pasta al dente ist, 1 bis 1 ½ Kellen Salzwasser abnehmen und zu Thunfisch und Kapern geben. Das ganze cremig verrühren mit Pfeffer (und eventuell Salz) würzen.

Die Pasta direkt aus dem Salzwasser dazugeben und alles vermengen. Zuletzt mit Bergamotte Saft abschmecken.

Die angerichtete Pasta mit etwas Olivenöl und Parmesan garnieren.

Buon appetito. 😊

Heute möchte ich mit Euch gerne eines meiner Pasta-Lieblingsrezepte teilen. Das schöne ist, die Rezeptur ist absolut flexibel, je nach dem worauf man Lust hat und je nach dem wieviel Knobi und Schärfe gerne möchte.

Ingredients – Home Made Pasta (ergibt ca. 600 gr Teil):

 300 gr hochwertiges Pastamehl

2 Eier

1 EL hochwertiges (Peperoncino) Olivenöl

Chiliflocken fein (je nach Geschmack)

Etwas Wasser

Das Pasta Mehl abwiegen und entweder zum Kneten in die Küchenmaschine oder in eine Schüssel bzw. direkt auf die Arbeitsfläche geben.

Die 2 Eier, das Olivenöl, das Salz und die Chiliflocken in einem Messbecher zusammenfügen und mit dem Schneebesen leicht aufschlagen. Dann mit Wasser auffüllen, bis man insgesamt 175 ml Flüssigkeit hat. Noch einmal kurz vermengen und dann mit dem Mehl zu einem Teig verkneten.

Den Teig 30 – 60 Minuten ruhen lassen.

Pasta (in der Pasta Maschine) dünn ausrollen und schneiden.

Ingredients: – All Arrabiata Zubereitung:

Hochwertiges Olivenöl

150 – 200 gr Cocktailtomaten

2 – 4 Knoblauch Zehen, oder 1 – 2 Kugelknoblauch (die Menge ist absolut Geschmackssache)

2 – 3 EL hochwertige All Arrabiata Mischung oder reichlich Chiliflocken

Eine Prise brauner Zucker, Salz

Frisches Basilikum

Parmesan gerieben oder gehobelt

Knoblauch hacken oder pressen und in Olivenöl mit einer Prise braunem Zucker anbraten und leicht karamellisieren.

Die Cocktailtomaten, die All Arrabiata Mischung oder die Chiliflocken zufügen und mitbraten. Zuletzt Salz und gehacktes Basilikum zufügen.

Inzwischen das Wasser für die Pasta sprudelnd aufkochen und reichlich salzen. Die frische Pasta braucht nur wenige Minuten um al dente zu werden.

Die Pasta al dente in die Pfanne geben und in der All Arrabiata Zubereitung schwenken. Dann auf einem vorgewärmten Teller anrichten und mit Parmesan und frischem Basilikum garnieren.

PS: Manchmal füge ich noch Garnelen zu. Je nach Gusto und Stimmung.

Buon appetito. 😊

Es ist ein großes Glück, dass der schöne Bodensee für uns so leicht zu erreichen ist und so immer wieder für einen Kurztrip lohnt. 😊

Ganz besonders lieb gewonnen habe ich am ‚Lake Constance‘ – Konstanz.

Und hier zieht es mich quasi wie magisch immer wieder in die gleiche Ecke. Und – künftig sehe ich zu, dass es Mittagszeit ist, denn mein Lieblingseck in Konstanz birgt mein persönliches Shopping El Dorado – das Vioala´s Violas Konstanz – und dann unmittelbar nebenan einen wunderbaren Ort, um die Shopping-Schätze noch einmal in Ruhe anzusehen und zu feiern, das Le Sud https://www.lesud-konstanz.com/ !

Im Vioala´s gibt es alles, was das Feinschmeckerherz so begehrt, hochwertige Pasta, Gewürzmischungen, Öle, Süßes aller Art … und Kitchen Accessories. Obendrein kompetente und freundliche Beratung, dazu immer einen netten Schnack. Kurzum, das Viola´s in Konstanz lässt jedes Foodie Herz höherschlagen. Besonders gerne kaufe ich hier die Pasta für meine Fotos. Zum Beispiel die wunderschönen Farfalle.

Das Le Sud habe ich erst dieses Jahr entdeckt und direkt ins Herz geschlossen. Es liegt direkt ums Eck vom Viola´s und ich verstehe überhaupt nicht, wieso ich es nicht vorher schon gesehen habe. Ein echter Schatz. Hier schnuppert man einen Hauch ‚Belle France‘ und wird mit ebendiesen Köstlichkeiten, großartigem Kaffee und schönen Weinen verwöhnt. Zudem wird man hier herzlich begrüßt und umsorgt. Voila, künftig ein zweiter fester Programmpunkt in Konstanz für mich! 😊

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